PROGRAMMFLYER ZUR ANMELDESEITE
Die neue EU-Verpackungsverordnung (Packaging and Packaging Waste Regulation – PPWR) stellt Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor neue Anforderungen. Für Unternehmen, die Verpackungen produzieren, einkaufen oder einsetzen, bedeutet die Umsetzung zusätzliche administrative, organisatorische und operative Aufgaben.
Die Veranstaltung „PPWR im Klartext – Strategien, Lösungen und Best Practices“ am 4. November 2026 bei Der Grüne Punkt in Köln zeigt, worauf Unternehmen jetzt achten müssen, welche Herausforderungen auf sie zukommen und wie sie aus den regulatorischen Anforderungen konkrete Maßnahmen für das eigene Unternehmen entwickeln können.
Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Welche Pflichten gelten für mein Unternehmen? Welche Anforderungen sind bereits relevant und welche nächsten Schritte stehen an? Nach einer Einführung in den aktuellen Stand der PPWR werden zentrale Pflichten, Verantwortlichkeiten und Nachweispflichten erläutert. Anschließend stehen praktische Lösungsansätze im Fokus. Experten geben Impulse zu Recyclingfähigkeit, Design for Recycling, erweiterter Herstellerverantwortung und dem Einsatz von Rezyklaten. Auch Produktprüfungen, Konformitätsbewertungen und die Unterstützung durch externe Experten werden thematisiert.
Besonders praxisorientiert ist der anschließende Arbeitsgruppenteil. In drei thematischen Gruppen können die Teilnehmer eigene Fragestellungen einbringen, Erfahrungen austauschen und Lösungsansätze entwickeln.
PPWR-Pflichten und Herausforderungen für Unternehmen
Die erste Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit den PPWR-Pflichten und Herausforderungen für Unternehmen. Im Mittelpunkt stehen die unterschiedlichen Rollen – vom Verpackungserzeuger über Importeure und Markenartikler bis hin zu Händlern und Recyclern. Gemeinsam wird geklärt, welche Pflichten sich aus der jeweiligen Rolle ergeben und wie Zuständigkeiten und Prozesse sinnvoll organisiert werden können.
Recyclingfähigkeit von Verpackungen und erweiterte Herstellerverantwortung
Die zweite Arbeitsgruppe widmet sich der Recyclingfähigkeit von Verpackungen und der erweiterten Herstellerverantwortung. Diskutiert werden Design for Recycling, Rezyklatanteile, die Optimierung bestehender Verpackungen sowie die zukünftige digitale EPR-Kennzeichnung. Ziel ist es, konkrete Ansätze für die Weiterentwicklung von Verpackungen und Prozessen zu identifizieren.
Timeline für die praktische Umsetzung der PPWR
Die dritte Arbeitsgruppe konzentriert sich auf die praktische Umsetzung der PPWR-Timeline. Welche Schritte sind wann erforderlich? Was sollten Unternehmen bereits jetzt anstoßen?
Zum Abschluss werden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen vorgestellt und gemeinsame Herausforderungen, Lösungsansätze und Unterstützungsangebote sichtbar gemacht. Der anschließende Austausch bietet Raum für Vernetzung und weitere Diskussion.
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Geschäftsführer, Compliance-Verantwortliche, Supply-Chain-Manager, Entwicklungsleiter und Nachhaltigkeitsbeauftragte von Unternehmen, die Verpackungen herstellen, einkaufen oder nutzen.
Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt. Anmeldungen von kunststoffland NRW-Mitgliedern werden bevorzugt berücksichtigt.
Teilnahmepreise: Mitglieder: 159,-€ / Regionalpartner: 199,-€ / Nicht-Mitglieder: 249,-€ (zzgl. MwSt.)