Drei Minuten, eine Bühne – Dr. Louisa Desel hat beim Startup Slam der TECH 2026 by Handelsblatt überzeugt und den ersten Platz geholt. Im Finale auf der Live Stage setzte sich die Gründerin und Geschäftsführerin von OSPHIM mit einer klaren Botschaft gegen eine hochkarätige Konkurrenz aus ganz Europa durch: Künstliche Intelligenz gehört in die Fertigung, nicht nur ins Silicon Valley. Der nächste KI-Vorteil liegt im Domänenwissen: Generische KI reicht in der Produktion nicht aus. Erst branchenspezifische, einfach nutzbare Anwendungen schaffen echten Mehrwert und steigern die Effizienz. Der Weg zum Sieg führte über zwei Tage. Am Montag traten Startups in drei thematischen Vorrunden auf der Sprint Stage an: Quantentechnologie, KI für die Industrie, Robotik und autonome Systeme. Das Finale am Dienstag fand vor einer Fachjury und dem Konferenzpublikum statt. Nach den abschließenden Pitches und einer schnellen Fragerunde stimmte das Publikum für OSPHIM.
Die TECH 2026 fand vom 31. Mai bis 2. Juni auf der Theresienwiese in Heilbronn statt. Unter dem Leitmotiv „We believe in Europe – Do you?" diskutierten mehr als 2.000 Entscheiderinnen und Entscheider aus Wirtschaft, Politik und Forschung über die technologische Souveränität des Kontinents. Auf sechs Bühnen sprachen über 220 Referentinnen und Referenten, darunter Ministerpräsident Cem Özdemir, Digitalminister Karsten Wildberger und Schwarz-Gruppe-Chef Gerd Chrzanowski. Die Konferenz gilt als eine der wichtigsten Plattformen für Technologie und Innovation im deutschsprachigen Raum.
Quelle: Osphim