kunststoffland NRW im Gespräch mit Landtagsfraktion der Grünen

Gespräch des kunststoffland NRW e.V.-Vorstandes im Chempark in Leverkusen mit der Landtagsfraktion der Grünen im Düsseldorfer Landtag mit wichtigen Punkten auf der Agenda: Vor dem Hintergrund der Demonstration für einen Industriestrompreis der Chempark-Beschäftigten in Leverkusen am selben Tag war die wirtschaftliche Situation der Kunststoffindustrie zentrales Thema. Die Branche braucht einen Brückenstrompreis, der den industriellen Mittelstand mit einbezieht, bis ein massiver Ausbau der Erneuerbaren Energien zu günstigeren Energiepreisen führt.
Maßnahmen, die die Industrie über Gebühr belasten, wie das in Brüssel diskutierte undifferenzierte Verbot der gesamten, über 10.000 Stoffe umfassenden Stoffgruppe der PFAS, müssen zugunsten eines stoffspezifischen risikobasierten Ansatzes weichen. Und innovative Verfahren, die gerade der nordrhein-westfälischen Kunststoffindustrie neue Chancen eröffnen, wie das chemische Recycling, müssen durch die entsprechenden politischen Weichenstellungen vorangebracht werden. Dies wurde bei der Besichtigung der Pilotanlage von Covestro für das chemische Recycling von Polyurethan noch einmal deutlich, mit der bislang nicht recyclingfähige alte Schaumstoffe in ihre wertvollen Ausgangsmaterialien zerlegt und dann wieder zu neuen Schaumstoffen verarbeitet werden können, statt sie wie bisher zu verbrennen.
Danke an Jan Jan Matzoll, Sprecher für Wirtschaft, Industrie und Innovation, Dr. Volkhard Wille Sprecher für Natur- und Umweltschutz, Malte Gallée MdEP und Dr. Jacques RagotFlorian Frankenau und Karin Clauberg von der Covestro – und natürlich an unseren Vorstand, der sich neben seinem Job die Zeit nimmt, um die Interessen der Branche zu vertreten! 
(Foto: Covestro)

Foto:Covestro