Nordrhein-Westfalen kann auf eine starke Sicherheits- und Verteidigungsindustrie (SVI) mit einem leistungsfähigen Innovationssystem aufbauen. Mit einer hierzulande stark mittelständisch geprägten Struktur von Industrie und Dienstleistungen mit Schwerpunkten etwa im Maschinen- und Fahrzeugbau, der chemischen Industrie, der Metallverarbeitung oder der Informationstechnik agieren nordrhein-westfälische Unternehmen vielfach als wichtige Zulieferer für die internationalen Systemhäuser der SVI und sind als essenzielle Partnerinnen und Partner in Liefer- und Leistungsnetzwerke eng eingebunden.
Darüber hinaus leisten spezialisierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) innerhalb der Kernbranche der SVI direkte Beiträge, um Fähigkeitsbedarfe der Streitkräfte und der zivilen Verteidigung zu decken und so die Verteidigungsfähigkeit Europas zu stärken. Mit seiner dichten Hochschul- und Forschungslandschaft bieten sich zudem erhebliche Potenziale, um die Innovationskraft der Branche mit Hilfe von Wissens- und Technologietransfer und einer effektiven Nutzung von Dual-Use-Anwendungen weiter zu stärken.
Vorhaben, welche in Konformität zur STEP-Verordnung stehen, werden gemäß der STEP-VO (Strategische Technologien für Europa) gefördert. Andere Vorhaben können über das EFRE/JTF- Programm NRW 2021-2027 gefördert werden.
Der Förderaufruf „Defence.Tech.NRW“ wird im Rahmen der europäischen Regionalförderung (EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027) vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE) umgesetzt. Nähere Informationen zum Hintergrund der europäischen Regionalförderung finden Sie HIER.
Die Antragseinreichung ist bis zum 30.04.2026 möglich.