Neue Konditionen beim Corona-Sonderkreditprogramm der KfW

Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können durch die Pandemie finanziell angeschlagene Unternehmen, wie kunststoffland NRW e.V. bereits zuvor berichtete, den Schnellkredit 2020 der staatlichen Förderbank KfW beantragen. Damit sollen von der Pandemie betroffenen Unternehmen bei Bedarf weiterhin schnell Liquidität gewährt werden, wobei der Bund für die Hausbanken das Risiko komplett übernimmt.

Aufgrund der andauernden Pandemiesituation wurden die Kreditbedingungen weiter verbessert.

Das Wichtigste zum aktualisierten Corona-Sonderkreditprogramm der KfW zusammengefasst:

  • Förderkredit für Anschaffungen und laufende Kosten
  • für alle Unternehmen, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind
  • 100 % Risikoübernahme durch die KfW
  • die KfW verlangt von der Hausbank keine Risikoprüfung
  • Max. Kreditbetrag: bis zu 25 % des Jahresumsatzes 2019 pro Unternehmensgruppe
    • Maximal 675.000 Euro pro Unternehmensgruppe bis einschließlich 10 Beschäftigte beim antragstellenden Unternehmen.
    • Maximal 1.125.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 10 bis einschließlich 50 Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen.
    • Maximal 1.800.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 50 Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen.
  • Bis zu 10 Jahre Zeit für die Rückzahlung, 2 Jahre keine Tilgung
  • Voraussetzung: Sie haben im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt (bzw. seit Sie am Markt aktiv sind, falls der Zeitraum kürzer ist)

Weitere Informationen zum Sonderkreditprogramm erhalten Sie hier.