Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ unterstützt KMU

 
Das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ will verhindern, dass die Corona-Krise zu einer Krise für die berufliche Zukunft junger Menschen wird. Ausbildungsbetriebe gefährden bei rückläufiger Ausbildungsaktivität zudem ihren eigenen Fachkräftenachwuchs. Daher unterstützt der Bund kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit bis zu 249 Mitarbeitern, die in erheblichem Umfang von der Corona-
Krise betroffen sind, durch folgende vier Förderbereiche:
 
  • „Ausbildungsprämie“ bei Erhalt des Ausbildungsniveaus(einmalig 2.000 Euro für jeden Ausbildungsvertrag)
  • „Ausbildungsprämie plus“ bei Erhöhung des Ausbildungsniveaus(einmalig 3. 000 Euro für jeden zusätzlichen, die bisherige durchschnittliche Anzahl übersteigenden Ausbildungsvertrag)
  • „Zuschuss zur Ausbildungsvergütung“ zur Vermeidung von Kurzarbeit und Aufrechterhaltung der Ausbildungaktivitäten bei Auszubildenden (75 Prozent der Ausbildungsvergütung für jeden Auszubildenden und jeden Monat, in dem ein relevanter Arbeitsausfall vorliegt)
  • „Übernahmeprämie“ bei Fortsetzung der Berufsausbildung von Auszubildenden, deren ursprünglicher Ausbildungsbetrieb coronabedingt die Ausbildung nicht fortführen kann (einmalig 3. 000 Euro für jeden Ausbildungsvertrag)

Weitere Informationen zum Programminhalt finden Sie hier.

Das Programm endet am 30. Juni 2021 und kann ab sofort über die Agentur für Arbeit in Anspruch genommen werden.