











Polycarbonat-Werkstoffe gewährleisten ästhetisches Aussehen und schützen Elektronik
Der menschenähnliche (humanoide) Roboter „Myon“ ist der weltweit erste seiner Art, bei dem die Körperteile während des Betriebs unter Beibehaltung aller Funktionen komplett abgenommen und wieder angeflanscht werden können. Auf dem International Design Festival DMY und im Wissenschaftskolleg Berlin wurde der Forschungsroboter jetzt erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und stieß dabei auf großes Interesse. Seine Entstehung verdankt das kleine technische Wunderwerk einer engen Zusammenarbeit des Labors für Neurorobotik (NRL) der Humboldt-Universität zu Berlin mit dem Kölner Design-Studio Frackenpohl Poulheim und der Bayer MaterialScience AG.
Ziel des Gemeinschaftsprojektes ist eine verbesserte Material- und Ressourceneffizienz für Blasformartikel, insbesondere für Verpackungsartikel unter drei Liter. Bei gleicher Performance und wachsenden Designansprüchen soll ein deutlich geringeres Gewicht gegenüber heutigen Artikeln erreicht werden. Das Projekt zählt zu den von der CheK.NRW Jury zur Förderung empfohlenen Projekten und startet Ende des Jahres.
Das Museum Ludwig in Köln und Suchan Kinoshita erhalten den Kunstpreis 2010 des Kuratoriums der Kunststoff-Industrie. Der von PlasticsEurope Deutschland e.V., dem Verband der Kunststofferzeuger, gestiftete Kunstpreis ist mit 50.000 Euro dotiert. Ziel des Preises ist es, einer herausragenden Künstlerpersönlichkeit, die sich gleichzeitig um das Vermitteln zeitgenössischer Kunst verdient gemacht hat, eine Ausstellung in einem bedeutenden Haus zu ermöglichen.