Kunststoffland NRW ist eine Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen und der Kunststoffindustrie

, deren Ziel die Sicherung von Stabilität und Wachstum der Kunststoffbranche in NRW ist. Kunststoffland NRW informiert sie über Kunststoffverarbeiter und die Kunststoffindustrie in NRW.
Die Kunststoffbranche in NRW hat ein hohes Maß an Innovation (inbes. Arbeitsgruppe) durch Kunststoffforschung (betr. Kunststoffland).
Kunststoffbranche (Service) Beirat: Vorsitzender -

Dr. Manfred Spindler

stellvertretender Vorsitzender:

Staatssekretär Dr. Jens Baganz

Exzellenz verstärken, Möglichkeiten des Kunststoffrecycling und Recycling aufzeigen, denn die Wiederverwertung von PVC ist ein Anliegen der Gemeinschaftsinitiative.

Kunststoff-Tage

Kunststoffproduktion - Plastik - Kunststofftechnik

Angebote wie Verbundausbildung für Verfahrensmechaniker, Kunststofftechnik und Kautschuktechnik und der Umgang mit diesem Werkstoff.

Kunststoff im Alltag

Studienmöglichkeiten - Bachelor, Master, Chemie in der Kunststoffindustrie
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Wiederverwertung und Recycling

K-Recycling: EU-Studie zur Entwicklung bis 2015

Im Jahr 2005 fielen in der EU 25 gut 25 Mio t Kunststoffe nach Konsumenten-Gebrauch an, sei es im Hausmüll oder in separaten Sammel-Systemen. Verwertet – werkstofflich, rohstofflich und energetisch – wurden davon rund 39 Prozent. Im Jahr 2015 werden voraussichtlich knapp 35 Mio t eingesammelt werden. Unter dem Einsatz heute bekannter Recycling- und Verwertungstechniken soll es umwelttechnisch am günstigsten sein, rund 46 Prozent davon zu verwerten – dies allerdings zu einem hohen Prozentsatz werkstofflich. Unter anderem zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Grundlagen-Studie des Institute for Prospective Technological Studies (IPTS, Sevilla / Spanien; http://ipts.jrc.ec.europa.eu). Das IPTS ist eines von sieben Instituten des Joint Research Centre (JRC) der Europäischen Kommission.
Montag, 14.01.2008, © KI Kunststoff Information, Bad Homburg


Kunststoffverwertung in Deutschland ist auf gutem Weg!
Interview mit Dr. Peter Orth, BKV-Geschäftsführer und Hauptgeschäftsführer von PlasticsEurope Deutschland e.V.
Kunststoffe boomen. Dass sie auch wiederverwertet werden können und wiederverwertet müssen, hat sich längst bei den Unternehmen der Branche durchgesetzt. Nicht nur das: "Abfall ändert derzeit seinen Charakter", sagt Dr. Peter Orth, Geschäftsführer der Beteiligungs- und Kunststoffverwertungs-GmbH, "Abfall wird zur wertvollen Ressource". Zur Wiederverwertung steht eine breite Palette von Techniken und Verfahren zur Verfügung, immer mehr davon sind auch wirtschaftlich.
Lesen Sie
hier das gesamte Interview mit Dr. Orth.
(Quelle: BKV und Entsorga-Magazin 10/07)



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TIPP:
Eine Datenbank mit Wiederverwertern von PVC bietet
die Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt unter
www.agpu.de (hier direkt zur Datenbank).


Studie gibt Aufschluss über die Verwertungspotenziale von Kunststoffabfällen
(Frankfurt, 24.1.2006) Eine gemeinsam von Umweltbundesamt und PlasticsEurope Deutschland e.V. (ehemals Verband Kunststofferzeugende Industrie e.V., VKE) in Auftrag gegebene Grundlagenstudie zu Mengenaufkommen und möglichen Verwertungswegen von bisher deponierten oder in der Müllverbrennung beseitigten Kunststoffabfällen (ohne Verpackung) liegt jetzt vor.

Die Studie, die auf den Daten von 1999 basiert, kommt zu dem Ergebnis, dass es aus ökologischer Sicht angebracht ist, gut identifizierbare und mit geringem Aufwand und ökologischer Belastung sortenrein gewinnbare Kunststoffe aus dem Strom der bisher beseitigten gewerblichen und häuslichen Abfälle auszuschleusen und einer werkstoff­lichen Verwertung zuzuführen. Die vorgelegten Ergebnisse zur werkstofflichen Verwertung treffen allerdings nur für solche Fälle zu, bei denen die aus Kunststoffabfällen gewonnenen Rezyklate Kunststoffneuware im Verhältnis 1:1 ersetzen. Lässt sich ein solcher Substitutionsfaktor nicht erreichen, sind roh­stoff­liche und energetische Verwertungsverfahren aus ökolo­gischer Sicht gleichwertig oder überlegen. In einem Gesamt­konzept zur Erhöhung der Verwertung bisher beseitigter Abfälle sind deshalb neben der werkstofflichen Verwertung auch die Herstellung von Methanol durch Vergasung, die Verwertung als Reduktionsmittel im Hochofen und die Nutzung als Brennstoff im Zementofen oder in der Müllverbrennungs­anlage (MVA mit Energieauskopplung) unverzichtbar (Verwertungs-Mix).

Die ökonomische Gesamtbetrachtung über alle Kunststoff­abfall­arten zeigte, dass alle untersuchten Entsorgungsalternativen mit deutlich höheren Kosten verbunden sind als die Ent­sor­gungs­varianten Deponie und Müllverbrennung.

Unter Berücksichtigung von ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten stellt eine werkstoffliche Verwertung für Altkunststoffe, die sich ohne großen Aufwand sortenrein und sauber erfassen lassen, z. B. große Rohre, die beste Lösung dar. Für verschmutzte und vermischte Kunststoffabfälle - die den Löwenanteil ausmachen - hingegen sind großtechnische rohstoffliche oder energetische Verwertungsverfahren die Methoden der Wahl.

Vom Ansatz her ist die Studie eine erste Grundlagenstudie, deren Resultate als Tendenzen zu interpretieren sind. Die Ergebnisse gelten nur unter den angenommenen Rand­bedingungen (z. B. Transportentfernungen, Erfassungs­quoten/Ausbeuten, Verbleib von Sortierresten, Substitutions­faktor bei werkstofflicher Verwertung, aufnahmefähige Rezyklat­märkte) und haben somit in erster Linie orientierenden Charakter. Sie sind im Einzelfall vor der Einleitung konkreter Maßnahmen zu überprüfen.

Die Studie ?Verwertungspotenziale von Kunststoffabfällen (Nicht-Verpackungen) aus Gewerbe und Privathaushalten? kann unter der Internetadresse www.plasticseurope.org unter dem Menüpunkt publications/technical reports (bzw. Publikationen/Technische Reports) heruntergeladen werden.

Quelle: PlasticsEurope e.V.

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