










| Kölner Museum Ludwig erhält Kunstpreis des Kuratoriums der Kunststoff-Industrie |
20.07.2010 |
Das Museum Ludwig in Köln und Suchan Kinoshita erhalten den Kunstpreis 2010 des Kuratoriums der Kunststoff-Industrie. Der von PlasticsEurope Deutschland e.V., dem Verband der Kunststofferzeuger, gestiftete Kunstpreis ist mit 50.000 Euro dotiert. Ziel des Preises ist es, einer herausragenden Künstlerpersönlichkeit, die sich gleichzeitig um das Vermitteln zeitgenössischer Kunst verdient gemacht hat, eine Ausstellung in einem bedeutenden Haus zu ermöglichen. |
![]() Suchan Kinoshita, "Set" mit "Uhr", Installationsansicht van AbbeMuseum, Eindhoven, März 2010 © Suchan Kinoshita, Foto: Nicholas Burrough Suchan Kinoshita, In 10 Minuten, Museum Ludwig, Köln 9.10.2010 – 30.01.2011 Die in Japan geborene Suchan Kinoshita lehrt seit 2006 an der Kunstakademie in Münster. Nach einem Studium an der Musikhochschule in Köln und mehreren Jahren mit Auftritten als Schauspielerin und Regisseurin eigener Stücke war sie Ende der 80er Jahre an der Jan van Eyck Academie in Maastricht. Seit Anfang der 90er Jahre zeigte sie in mehreren bedeutenden Kunsträumen der Welt ihre eigenwilligen Installationen auf der Grenze zwischen Schauspiel und bildender Kunst. In Deutschland war sie 2007 bei den „skulptur.projekten münster 07“ mit ihrer Aufsehen erregenden Installation „Chinese Whispers“ vertreten. Die Ausstellung im Kölner Museum Ludwig startet am 9. Oktober 2010. Der Jury unter Vorsitz der Literatur- und Kunstkritikerin Verena Auffermann gehörten weiterhin der Direktor des Museum Ludwig, Professor Kasper König, Carsten Ahrens (Direktor des Museums Weserburg, Bremen), Dr. Peter Orth (Hauptgeschäftsführer PlasticsEurope Deutschland, Frankfurt am Main) und Dr. Manfred Spindler (ehem. Vorstand PlasticsEurope Deutschland) an. Der Kunstpreis an das Museum Ludwig ist bereits die fünfte Ehrung seit der Konstituierung des Kuratoriums der Kunststoff-Industrie im September 2000. Er wird an ein Museum oder Ausstellungshaus vergeben, das sich durch konsequente Arbeit im Bereich der Gegenwartskunst besonders profiliert hat. Erstmals wurde der Preis im Jahr 2002 an das Städelsche Kunstinstitut in Frankfurt am Main und zugunsten einer Ausstellung des langjährigen Hochschulprofessors Thomas Bayrle verliehen. 2004 wurde die Kunsthalle Düsseldorf ausgezeichnet, die mit dem Preisgeld eine Ausstellung des Akademieprofessors Fritz Schwegler ermöglichte. 2006 ging die Auszeichnung an die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die dem Dresdner Hochschulprofessor Martin Honert eine umfassende und viel beachtete Werkschau widmete. 2008 wurde die Bremer Weserburg ausgezeichnet, die dem Videokünstler und Lehrer Jean-François Guiton eine Werkschau ermöglichte. Weitere Informationen unter www.kuratorium–kunststoff.de |
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