Berufsperspektive Kunststoff
Kunststoff gehört so in unseren Alltag, wie kein zweites Material. Ob Handy, Sportschuhe, Autobauteile, Möbel oder Elektrogeräte und vieles mehr - kaum ein Werkstoff findet sich in so vielen Produkten des Alltags wieder und ist so vielfältig wie Kunststoff. In Nordrhein-Westfalen findet man die gesamte Wertschöpfungskette, die an der Herstellung von Kunststoffen beteiligt ist: Von der Kunststofferzeugung über die Kunststoffverarbeitung bis hin zum Spezialmaschinenbau. Hinzu kommen Forschungs- und Bildungseinrichtungen, die dafür sorgen, dass die Industrie stets auf dem neuesten Standder Technik ist.
Ausbildungsplätze
Hochspezialisierte Fachkräfte arbeiten mit dem innovativen Ausgangsstoff und sind daran beteiligt, zukunftsfähige intelligente Produkte und Lösungen zu schaffen. Insgesamt arbeiten über 1.000 Unternehmen in der Kunststoffbranche in Nordrhein-Westfalen, große Unternehmen wie Bayer, Degussa oder Henkel sowie viele kleinere, mittelständische Unternehmen und Zulieferbetriebe, deren innovativen Produkte sich in allen Bereichen wiederfinden. Damit ist die Kunststoffbranche einer der größten Industriezweige in NRW.
Jährlich werden hier mehrere hundert Ausbildungsplätze mit verschiedenen Schwerpunkten vergeben.
Kunststoff studieren
An vielen Hochschulen in NRW kann man auch "Kunststoff studieren". Teilweise tragen die Studiengänge das Wort Kunststoff nicht explizit im Namen, beschäftigen sich aber viel mit diesem zukunftsträchtigen Werkstoff. Einige mögliche Studiengänge sind:
- Chemie & Chemieingenieurwesen,
- Kunststofftechnik
- Maschinenbau & Verfahrenstechnik
- Mechatronik
- Polymerphysik