Hybride Materialien – Neue Möglichkeiten, Neue Marktpotenziale (HyMat) eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Das BMBF beabsichtigt auf der Grundlage des Rahmenprogramms „Vom Material zur Innovation“ werkstoffbasierte Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte zum Themenfeld „Hybride Materialien“ zu fördern. Die Förderung ist darauf ausgerichtet, mit werkstoffbasierten Innovationen entscheidende Voraussetzungen für die Entwicklung wettbewerbsfähiger Produkte in wichtigen Industriezweigen sowie zentralen gesellschaftlichen Bereichen zu schaffen, um Deutschland zum weltweiten Vorreiter für Hybridmaterialien zu machen.

In der Werkstoffplattform HyMat werden ausschließlich solche Hybridmaterialien betrachtet, die bereits einen gewissen technologischen Reifegrad (Technology Readiness Level) erreicht haben und deren breites Anwendungspotenzial bereits nachgewiesen ist. Dabei sollen insbesondere Defizite adressiert werden, die eine breite Marktfähigkeit bislang verhindert haben. Es kann sich dabei sowohl um wissenschaftlich-technologische Defizite als auch um regulative oder andere Defizite handeln. Das heißt, es geht nicht um die Entwicklung völlig neuer Hybridmaterialien, sondern um deren Verbesserung / Weiterentwicklung / Erprobung auf dem Weg zur Marktfähigkeit bzw. die Adressierung der genannten Defizite. Ziel ist also Steigerung des technologischen Reifegrades (TRL 4-7), die bspw. in eine Demonstrations- oder Pilotanwendung mündet. Eine Konkretisierung auf bestimmte Hybridmaterialien oder Gruppen von Innovationshemmnissen, erfolgt im Rahmen von einzelnen Aufrufen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Weitere Informationen (Projektträger Jülich_Forschungszentrum Jülich)

Richtlinie zur Förderung von Vorhaben im Rahmen der Werkstoffplattform Hybride Materialien – Neue Möglichkeiten, Neue Marktpotenziale (HyMat)