Politik und Kunststoffwirtschaft im Dialog - Hoher Besuch aus dem NRW-Landtag auf der Weltleitmesse K 2016

kunststoffland NRW begrüßt Vertreter des NRW-Landtags auf der K 2016 in Düsseldorf.

Düsseldorf, November 2016 - Als Mittler zwischen Industrie und Politik begrüßte der Verein kunststoffland NRW auch dieses Mal hochkarätige Vertreter des NRW-Landtags auf der K in Düsseldorf. Über Partei- bzw. Fraktionsgrenzen hinweg zeigten sich die Landtagsabgeordneten - vorwiegend Mitglieder der ehemaligen Enquete-Kommission „Zukunft der Chemischen Industrie“ von der Innovationskraft des Werkstoffs Kunststoff beeindruckt: „Düsseldorf ist nicht zufällig der Nabel der Welt in Sachen Kunststoff, denn in NRW findet sich das Who is who der gesamten Branche - von den großen Kunststofferzeugern bis hin zum mittelständischen Kunststoffverarbeiter,“ so beschreibt MdL Hans-Christian Markert (Bündnis 90/Die Grünen), ehem. Kommissionsvorsitzender, die starke Ausgangsposition des bevölkerungsreichsten Bundeslandes und ergänzt: „Deshalb sehe ich gerade bei uns enorme Chancen für echtes nachhaltiges Wirtschaften.“

Konkrete Beispiele dafür wurden den Abgeordneten beim Messerundgang präsentiert: Leichtbau im Automobil zeigte Covestro anhand eines Lifestyle-Elektroautos mit einer „Wrap-around“-Verscheibung aus transparentem Polycarbonat für eine bessere Rundumsicht. Unter dem Motto „Create the exceptional“ präsentierte Evonik Exponate, die Kunststoffe, Additive und Polymere in ihrer Anwendung darstellen. Die Entwicklung spezieller Kunststoffmaterialien, die die industrielle Fertigung von Hightech-Bauteilen im 3D-Druck ermöglichen, stand ebenfalls im Fokus.

Bei LANXESS erlebten die Vertreter des NRW-Landtags die neuesten Material-entwicklungen, Verfahren und Technologien für die Verarbeitung von Hightech-Kunststoffen und Hochleistungsadditiven. Umweltschonende Leichtbaulösungen für die Automobilindustrie, dargestellt anhand eines Ölwannenmoduls aus dem Hochleistungskunststoff für den Porsche 911 Carrera oder auch ein Vollkunststoff-Bremspedal für den Porsche Panamera NF standen beispielhaft für neue Produktentwicklungen und Technologien.

Auf hervorragende ökonomische und ökologische Perspektiven machte das Unternehmen Der grüne Punkt die Vertreter der Politik aufmerksam. Es müsse jetzt darum gehen, das enorme Marktpotenzial hochwertiger Rezyklate zu nutzen und damit zugleich den Einstieg in die Kreislaufwirtschaft zu schaffen, so Dr. Markus Helftewes, Geschäftsführer Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH. Ein wichtiges Thema, das der Verein kunststoffland NRW gerne aufgreift, damit die starke Wertschöpfungskette am Standort NRW auch hier zum Vorreiter wird.

Fotoangaben: v.l.n.r.: Reinhard Hoffmann, Vorsitzender kunststoffland NRW e.V., Geschäftsführer Gerhardi Kunststofftechnik GmbH, Dietmar Brockes MdL, Sprecher der FDP-Fraktion im Ausschuss für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk, Dr. Axel Tuchlenski, Vorstand kunststoffland NRW e. V., Head of Global PAD Engineering Plastics, LANXESS Deutschland GmbH, Dr. Gerd Hachen, MdL (CDU), Ausschuss für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk, Rainer Thiel, MdL (SPD), Ausschuss für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk, Dr. Bärbel Naderer, Geschäftsführerin kunststoffland NRW e. V. u. Landesclustermanagerin, Guido van den Berg, MdL (SPD), Ausschuss für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk, stellv. Landrat des Rhein-Erft-Kreises.

Nicht auf diesem Bild: Hans-Christian Markert, MdL (Bündnis 90/Die Grünen), Sprecher der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und Michael R. Hübner, MdL (SPD), Ausschuss für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk.

(Bildquelle: kunststoffland NRW)